Beckenboden-Rehabilitation

In der Schweiz leben etwa 500.00 Personen mit einer Inkontinenz. Jede 4. Frau und jeder 10. Mann über 55 Jahre ist davon betroffen. Unter Inkontinenz versteht man den teilweisen oder gänzlichen Kontrollverlust der Ausscheidungsorgane. Das heisst einerseits der ungewollte Abgang von Urin (Harninkontinenz), andererseits der ungewollte Abgang von Stuhl (Stuhlinkontinenz).

In der Schweiz leben etwa 500.00 Personen mit einer Inkontinenz. Jede 4. Frau und jeder 10. Mann über 55 Jahre ist davon betroffen. Unter Inkontinenz versteht man den teilweisen oder gänzlichen Kontrollverlust der Ausscheidungsorgane. Das heisst einerseits der ungewollte Abgang von Urin (Harninkontinenz), andererseits der ungewollte Abgang von Stuhl (Stuhlinkontinenz).

Inkontinenz ist eigentlich keine Erkrankung, sondern mehr ein Symptom eines Leidens. Es wird dann zur Krankheit, wenn der unfreiwillige Abgang ein soziales und hygienisches Problem darstellt. Diese Beschwerden sind behandelbar!

Bei 20% verspricht die Behandlung einen 100%igen Erfolg. Bei den restlichen 80% ist eine deutliche Verbesserung nachzuweisen (durchschnittliche Verbesserungsquotient 75-80%. Blasenschwäche soll nicht mehr als peinlich und beschämend, sondern als eine behandelbare Erkrankung erkannt werden.

Die urogenitale Rehabilitation ist eine physiotherapeutische Behandlungsmethode. Sie hat das Ziel bei Inkontinenzbeschwerden der Frau (zum Beispiel nach einer Operation oder Geburt) die Wahrnehmung, Koordination, Kraft und Ausdauer der Beckenbodenmuskulatur mit Übungen zu verbessern. Im Gegensatz zur herkömmlichen Beckenboden Therapie steht uns zusätzlich ein Elektro-Biofeedback-Gerät und Reizstromgerät zur Verfügung, welches die Wahrnehmung Kontrolle und die Stimulation des Beckenbodens fördert und somit ein gezieltes Training ermöglicht.